Friedhof der Kuscheltiere (Film)

1990–2003: Keine Jugendfreigabe (indiziert) 2003–Juli 2013: Keine Jugendfreigabe

Friedhof der Kuscheltiere ist ein Horrorfilm aus dem Jahr 1989. Er basiert auf Stephen Kings gleichnamigen Roman. 1992 erschien die Fortsetzung Friedhof der Kuscheltiere II.

Dr. Louis Creed übernimmt den Posten als Leiter der Krankenstation der University of Maine. Gemeinsam mit seiner Frau Rachel und den Kindern Elli und Gage bezieht er ein Einfamilienhaus in der fiktiven Kleinstadt Ludlow nahe der Route 15. Louis entwickelt eine Freundschaft zu seinem Nachbarn Jud Crandall, der viel über Ludlow zu erzählen weiß und der Familie schließlich auch den Tierfriedhof von Ludlow zeigt.

Die Familie lebt sich schnell in Ludlow ein, doch die Arbeit auf der Krankenstation beginnt für Louis Creed mit einem Schock. Der Student Victor Pascow wird beim Joggen von einem Lastwagen angefahren und stirbt auf der Krankenstation. Pascow röchelt Louis mit seinen letzten Worten eine Warnung entgegen, in der er den Tierfriedhof erwähnt.

Während Rachel mit den Kindern auf Besuch bei ihren Eltern weilt, wird der Kater der Familie, Winston Churchill (kurz: Church, benannt nach Winston Churchill), von einem Lastwagen an der Route 15 überfahren. Jud führt Louis zum Tierfriedhof, um den Kater zu beerdigen. Zu Louis’ Überraschung führt er ihn jedoch auf ein verstecktes Felsplateau weit hinter dem Tierfriedhof, eine alte Begräbnisstätte der Micmac-Indianer, die – wie er von Jud erfährt – der Legende nach verflucht sein soll, da sie einst vom Wendigo berührt wurde, einem Wesen, das die Erde sauer werden lässt. Nachdem Louis Church begraben hat, erscheint der Kater am nächsten Tag im Hause der Creeds. Doch die „Wiedergeburt“ des Katers hat Schattenseiten: Er riecht penetrant nach Erde, und sein Wesen ist auf beunruhigende Weise verändert. Wenige Zeit später wird auch Gage von einem Lastwagen auf der Route 15 überfahren und getötet. Louis trifft die folgenschwere Entscheidung, seinen Sohn ebenfalls auf dem Felsplateau zu beerdigen, obwohl Jud ihn eindringlich davor warnt.

Wenige Zeit später kehrt Gage zurück, dringt in Juds Haus ein und tötet ihn. Die von ihren Eltern zurückgekehrte Rachel begibt sich ebenfalls in Juds Haus und ist zunächst erfreut, ihren kleinen Sohn wieder lebendig zu sehen, allerdings wird auch sie von Gage getötet. Am nächsten Morgen wacht Louis auf und erkennt anhand von Fußspuren in seinem Haus, dass sein wiedergeborener Sohn dort war und sein Skalpell genommen hat. Kurz darauf erhält er einen Anruf von seinen Schwiegereltern mit der Frage, ob seine Frau gut bei ihm angekommen sei. Er begreift, dass es ein Fehler war, Gage auf der Begräbnisstätte der Micmac-Indianer zu beerdigen, und begibt sich mit Giftspritzen bewaffnet zu Juds Haus.

Dort findet er seine Frau und Jud ermordet vor. Er tötet seinen Sohn mittels Giftspritze, trägt die Leiche seiner Frau aus dem Haus und zündet dieses mit Benzin an. Er glaubt, dass sein Sohn nur deshalb böse wurde, weil nach dessen Tod zu viel Zeit vergangen war, bis er auf dem Felsplateau begraben wurde. Weil seine Frau erst vor kurzem gestorben war, beerdigt er sie gegen den Rat von Victors Geist ebenfalls auf dem Felsplateau.

Kurze Zeit später kommt seine Frau zurück, und Louis, der glaubt, dass Rachel normal ist thermal stainless steel water bottle, umarmt sie. Er bemerkt nicht, wie sie sich ein Messer nimmt. Der Zuschauer hört nur noch, wie Rachel Louis tötet.

Für die deutsche Synchronisation war Thomas Petruo, der das Dialogbuch schrieb und die Dialogregie führte, im Auftrag der Berliner Synchron GmbH Wenzel Lüdecke zuständig.

„Verfilmung eines Stephen-King-Bestsellers, zu der der Autor selbst das Drehbuch beigesteuert hat; enttäuschend, weil sie nach der behäbig-sorgfältig gestalteten Exposition den eher sanften Schrecken der Vorlage mit den genre-üblichen grellen Effekten überzeichnet.“

„In Stephen Kings Roman kommt der Horror auf Samtpfoten daher wie die wiedergeborene Katze und schlägt seine Krallen in die rissige Fassade einer intakten Familie, die unter einem Schicksalsschlag zu zerbrechen droht. Ganz so subtil ist Mary Lamberts Verfilmung nicht ausgefallen. Trotzdem gehört ihr Schocker zu den besseren King-Verfilmungen: düster, spannend, effektvoll und kompakt inszeniert. Fazit: Aus der Oberliga der King-Verfilmungen.“

1992 erschien mit Friedhof der Kuscheltiere II eine Fortsetzung, welche ebenfalls von Mary Lambert inszeniert wurde. Im Grunde wurde die Handlung nur leicht abgewandelt und ist weitaus blutiger ausgefallen als das Original water stainless steel. In den Kritiken kam er schlecht weg.

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